Einpassung und Eigensinn

Köln

10. September 2023

Einpassung und Eigensinn

„So wurden wir in unserem Denken immer wieder aufs Neue herausgefordert.“

– Walter von Lom

Walter von Lom, 1938 in Krefeld geboren, studiert von 1960 bis 1966 Architektur an der RWTH in Aachen und arbeitet nach dem Diplom für Schürmann Architekten in Köln. Als Projektleiter ist er dort für zahlreiche Wettbewerbe und Projekteverantwortlich. 1972 gründet er sein eigenes Architekturbüro Walter von Lom Architekten in Köln.

Mit dem Wohnhaus in der Kölner Rheingasse (1972–1974), der Kirche St. Marien Heimsuchung in Herten (1972–1977), der Bebauung der Marktplatz-Westseite in Lemgo (1972–1977), dem Wohnhaus Rautenstrauch in Köln (1979–1981), der Instandsetzung und Einrichtung des Museums für Angewandte Kunst Köln (1985 -1989), dem Informationszentrum für Holz und Touristik in Schmallenberg (1990–1993), dem Bergbaumuseum Mechernich (1993–1995), dem Deutschen Sport und OlympiaMuseum in Köln (1996–1999) und der Bibliothek des Weltwirtschaftsinstituts in Kiel (1996–2001) entstehen im Laufe der Jahre eine Vielzahl von unterschiedlichen Gebäuden und Typologien. Dabei geht der Architekt intensiv mit dem historischen Bestand um und entwickelt vom Ort ausgehend eineindividuelle, wiedererkennbare Architektursprache zwischen Einpassung und Eigensinn.

2012 zieht sich Walter von Lom aus der praktischen Bautätigkeit zurück.

Die vorliegende Monografie unternimmt erstmals eine Einschätzung und Würdigung des Werks von Walter von Lom in seiner Zeit und in der historischen Rückschau.

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